Schluss, Aus und Ende!

Veröffentlicht: 31. August 2015 in Gordon Bennett 2015, in der Luft
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Hülle abliefern bei Ballonbau Wörner

Hülle abliefern bei Ballonbau Wörner

Das Abenteuer Gordon Bennet 2015 ist für uns nun endgültig vorbei. Am Samstag waren wir noch bei der Polizei, um den Einbruch und Diebstahl aufzunehmen. Ganz freundliche Leute waren dort, sogar der Vize-Polizeipräsident hat sich bei uns entschuldigt. Jedenfalls machten wir uns am Nachmittag auf den Weg, haben die Urlauberstaus umfahren und sind schließlich bis Valence gekommen, wo wir uns ein Zimmer suchten. Am Sonntag führte uns der Weg über die Schweiz nach Augsburg. Dort lieferten wir die kaputte Ballonhülle gleich beim Hersteller zur Reparatur ab und am Abend waren wir dann wieder in Salzburg. Heute werden wir noch das ganze Zeugs auseinanderräumen. Dann folgen ein paar Tage Pause, denn am Freitag starten wir schon wieder bei der österreichischen Staatsmeisterschaft in Bad Waltersdorf, die mit Sicherheit für uns besser verlaufen wird. Und wir werden beim nächsten Gordon Bennet Rennen unsere Chance besser nutzen – 2016 in Gladbeck, Deutschland!

Keine Wettfahrt, keine Bilder

Veröffentlicht: 29. August 2015 in Gordon Bennett 2015, in der Luft
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Leider verlief der gestrige Tage nicht so ganz unseren Vorstellungen. Leider können wir am Wettkampf nicht teilnehmen, außerdem gibt es nur eine Handvoll Bilder von den Vorbereitungen. Aber alles der Reihe nach.

gestartet wird heuer ohne uns

gestartet wird heuer ohne uns

Wir starteten in den Tag mit einem gemütlichen Frühstück im Hotel. Dann gings zum Briefing ins Hippodrom. Parallel dazu erledigten Martin und Michael noch die letzten Besorgungen, ehe wir uns auf unserem Aufrüstplatz an die Arbeit machten: Das ganze Equipment raus aus dem Auto, dafür sorgen, dass die Sandsäcke auch zum Ballon kommen, Korb und Hülle fürs Füllen vorbereiten. Zwischendurch gab es eine ausgiebige Wetterberatung und Fahrtplanung und wir legten uns auf eine Taktik fest. Schließlich war es am späten Nachmittag soweit und es wurde mit dem Füllen der Ballone begonnen. Dazu standen vier Sattelzüge voll beladen mit Wasserstoff bereit, insgesamt ca. 22.000 Kubikmeter für 17 Ballone. Von unserem LKW wurden zuerst die Hüllen der Teams USA2 und ESP1 gefüllt. Bei teilweise böigem Wind war das nicht so einfach. Als die beiden fertig waren, wurde die Leitung zu unserem Ballon angeschlossen und es ging auch bei uns los. Zuerst wurde der untere Teil der Hülle gefüllt, dazu wird sie un der Mitte abgebunden und die Stelle mit viel Gewicht niedergehalten. Wegen des Windes wollten wir den ersten Teil so viel wie möglich füllen, damit der Ballon für des weitere Füllen stabiler steht. Leider war die Hülle etwas verdreht und die Belastung zu groß. Gerade als Gerald die Abbildung lösen wollte, riss leider die Hülle. Wir mussten den ganzen Wasserstoff wieder ablassen, damit wir den Schaden begutachten konnten. Leider war er auf die Schnelle nicht reparierbar, somit war das Rennen für uns schon vor dem Start vorbei.
Während alle anderen Teams sich auf den Start vorbereiteten, packten wir alles wieder zusammen. Und wo es notwendig war, halfen wir auch mit. So waren wir mitten im Geschehen, bis auch der letzte Ballon in der Luft war. Dann genehmigten wir uns noch ein paar Bier. Zurück beim Auto kam der nächste Schreck – unser Auto wurde aufgebrochen. Leider war so ziemlich alles weg, was gerade greifbar war: meine Fotoausrüstung, Computer, Reisepässe, Geldtaschen, etc. Also fuhren wir statt ins Hotel zuerst mal zur Polizei, wo alles aufgenommen wurde und sie das Auto auch auf Fingerabdrücke untersuchten. Erst spät in der Nacht waren wir zurück im Hotel.

Vorbereitung auf die große Fahrt

Veröffentlicht: 27. August 2015 in Gordon Bennett 2015, in der Luft
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Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen zur Wettfahrt. Nachdem wir uns beim Frühstück ausgiebig gestärkt hatten, fuhren wir zum Hippodrom, damit wir dort die Lage checken. Wir suchten zuerst gleich mal den großen Sandhaufen, damit wird den Ballastsand in die Säcke füllen. Dabei überraschte uns Martin mit ein paar Team-Leiberl. Anschließend war Zeit fürs Mittagessen. Dazu fuhren wir in die Stadt hinein und nutzten das Ganze für eine Sightseeing-Tour. Am Weg zurück erledigten wir noch verschiedene Einkäufe, unter anderem ein paar Lebensmittel, damit unsere Piloten die Tage im Korb gut versorgt sind.
Am Nachmittag stand das General Briefing am Programm. Es gab allerlei Informationen für uns – das Wettbewerbsgebiet wurde besprochen, die Situation zum Befühlen der Ballone, der Start, etc.
Und am Abend gab es schließlich die Eröffnungsfeier mit der Ziehung der Startreihenfolge. Wir dürfen als 7. von 17 Teams starten. Danach gab es noch einen Anruf bei unserem Koordinator, damit wir die Taktik für die Fahrt besprechen. Zahlreiche Prognosen schwirren ja bereits durch das Internet – manche mehr, manche weniger glaubhaft. Wir haben uns aufgrund der aktuellen Wetterlage mögliche Varianten überlegt, die jetzt von unserer Meteorologin durchgerechnet werden. Morgen werden wir mit den neuen Daten weiterplanen.

alle Bilder © pomst.com, 2015